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Hamburg
Gewachsene Metropole am Wasser

Hamburg: Das Tor zur Welt

Gewachsene Metropole am Wasser

Hamburg ist eine über viele Jahrhunderte gereifte Metropole. Bereits im frühen Mittelalter entwickelte sich die Hafenstadt als Mitglied des Wirtschaftsraums Hanse zu einem bedeutenden Handelszentrum. Anfang des 19. Jahrhunderts wohnten hier schon rund eine Million Menschen, heute ist die Hafenmetropole mit über 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Der Hamburger Hafen ist der drittgrößte Seehafen Europas, aber die Stadt entwickelt sich weiter vom Produktions- und Handelsstandort zum Wissenschafts-, Kreativ- und Dienstleistungszentrum. Die Alster, Binnenalster und Elbe machen Hamburg zu einer Metropole am Wasser und prägen das Stadtbild mit seinen zahlreichen imposanten Gebäuden. Das Freizeitangebot der Hansestadt ist so vielfältig wie die Hamburger selbst: von Hochkultur bis Wassersport, von Indie-Band bis Sterneküche – die Bandbreite ist enorm. Auch deshalb wird Hamburg regelmäßig in internationalen Rankings zu den lebenswertesten Städten weltweit aufgeführt, zum Beispiel 2017 in den Top Ten des britischen Magazins „The Economist“.       

Idyllisch gelegen, bestens angebunden

Hamburg ist reich an Grünflächen und Wasser – über 2500 Brücken überspannen zahlreiche Kanäle und Flüsse im Stadtgebiet. Die Außenalster lädt zum Segeln und Rudern ein, die grünen Uferanlagen zum Joggen oder Spazierengehen. Von den feinsandigen Elbstränden zwischen Oevelgönne und Rissen lassen sich die vorbeiziehenden Ozeanriesen beobachten. Die Ufer der Nord- und Ostsee sind mit dem Auto jeweils nicht weiter als 90 Kilometer entfernt und beliebte Ziele für Wochenendausflüge. Berlin ist mit dem Zug vom ICE Bahnhof Hamburg in rund 100 Minuten erreichbar. Als Hafen- und Logistikzentrum verfügt Hamburg über einen gut angebundenen internationalen Flughafen mit vielen Direktverbindungen, zum Beispiel nach London, New York, Dubai oder Moskau.

Stadt der Kontraste

An den grünen Ufern der Außenalster konkurrieren prächtige Villen und Stadthäuser aus Jugendstil und Historismus um Aufmerksamkeit, während die 1956 fertiggestellten und mittlerweile unter Denkmalschutz stehenden, funktionalen Grindelhochhäuser in Harvestehude zur ersten Hochhaussiedlung Deutschlands gehören. Im Bezirk Altona am Elbufer befindet sich mit dem Kiez rund um die Reeperbahn ein knallbuntes Vergnügungsviertel, wo schon die Beatles ihre ersten Live-Auftritte absolvierten. Bereits ein paar Kilometer weiter flusswärts schmiegen sich im Treppenviertel des ehemaligen Fischerdorfs Blankenese mediterran anmutende Villen an die Hänge des Elbufers. Das Hamburger Stadtbild ist geprägt von Kontrastreichtum und Tradition. Zur Architekturgeschichte gehört auch die Speicherstadt. Die neugotischen Backsteinhäuser gehören als weltgrößter historischer Lagerhauskomplex zum Unesco Kulturerbe. Heute residieren hier an den Kanälen Agenturen, Museen und Verwaltungsinstitutionen. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt mit der Hafencity auch die jüngste städtebauliche Entwicklung: Auf einem Teilstück des Freihafens ist jetzt ein neues Stadtgebiet mit umfassender Infrastruktur entstanden. In der Hafencity findet man moderne Bürohäusern und Wohnquartiere sowie mit der Elbphilharmonie nach den Entwürfen der Architekten von Herzog & de Meuron auch ein neues Wahrzeichen der Stadt.

Vielfältiges Angebot

So mannigfaltig wie das Stadtbild sind die Freizeitmöglichkeiten in der Hafenmetropole. Die Theater Thalia und Deutsches Schauspielhaus gehören zu den bedeutendsten Bühnen des Landes. In der Stadt sind insgesamt 60 Museen beheimatet. Die Hamburger Kunsthalle widmet sich zeitgenössischer Kunst, die Deichtorhallen sind für ihre spannenden Fotografie-Ausstellungen bekannt. Neben der Hamburger Oper ist die 2016 fertiggestellte Elbphilharmonie ein Pilgerort für Konzertbesucher – mit einer Bandbreite von hochkarätiger Klassik über Jazz bis Pop. Hamburg ist die Musical-Hauptstadt mit vier großen Häusern und mehreren Million Besuchern jährlich. Im Kleinen bietet die Stadt unzählige Music-Clubs. Udo Lindenberg, Jan Delay, Blumfeld oder Deichkind – die Hamburger Musik-Szene gehört zu abwechslungsreichsten der Nation. Mit Berlin gilt Hamburg als wichtigster Standort für moderne Rock- und Pop-Musik in Deutschland.

Kulinarische Genießer finden zwischen Alster und Elbe vom afghanischen Grillrestaurant bis zum veganen Imbiss köstliche Angebote für jede Geschmacksrichtung und in jeder Preisklasse. Elf Hamburger Restaurants schmücken sich aktuell mit insgesamt 16 Michelin-Sternen.

Zum Einkaufen ist die Gegend rund um die Möckenbergstraße mit ihren Passagen eine der attraktivsten Shopping-Reviere in Norddeutschland. Am benachbarten Neuen Wall sowie dem schicken Jungfernsteg haben sich internationale Designer und traditionsreiche hanseatische Geschäfte niedergelassen.  

In Hamburg bieten über 800 Vereine sportliche Aktivitäten an. Dem Wassersport kommt dabei eine besondere Rolle zu – mit über 10 000 Mitgliedern in lokalen Segelvereinen und den Olympiastützpunkten für Rudern, Schwimmen und Segeln.

Starke Wirtschaft, diversifizierte Strukturen

Hamburg ist mit einem jährlichen Gesamtumschlag von rund 130 Millionen Tonnen ein international relevanter und Deutschlands größter Seehafen. Flankiert wird dieser von Logistik-Unternehmen, Schiffbau-Zulieferern und bekannten Werften wie Blohm & Voss. Das Airbus-Werk in Finkenwerder mit seinen rund 15 000 Beschäftigten  macht die Stadt außerdem zum weltweit drittgrößten Flugzeugbau-Standort. Mit der in Hamburg ansässigen Beierdorf AG produziert ein weiteres Unternehmen in der Hansestadt, unter anderem für die konzerneigenen Traditionsmarken Nivea und Tesa.

Die Elbmetropole ist ein wichtiger nationaler Versicherungsplatz mit über 20 000 Beschäftigten in diesem Sektor: Die Signal Iduna Gruppe und die HanseMerkur Versicherungsgruppe gehören zu den bekanntesten der rund 300 hier niedergelassenen Versicherungsgesellschaften.

Die Universitätsstadt ist außerdem ein gewachsener Medienstandort. Renommierte Verlage wie Bauer, Grunder + Jahr,  die Spiegel-Gruppe, Die Zeit Verlagsgruppe und der Jahreszeiten Verlag treffen hier auf Werbeagenturen wie Scholz & Friends, Jung von Matt oder Zum goldenen Hirschen.

Auch neue Medien siedeln sich vermehrt in Hamburg an. Hier sitzen unter anderem die Deutschlandzentralen von Facebook und Google. Die Hansestadt ist zudem der wichtigste deutsche Standort für die wachsende Games-Branche mit international erfolgreichen Anbietern wie Bigpoint, InnoGames oder Goodgame Studios.

Solider Immobilienmarkt

Hamburg ist eine vielfältige Großstadt mit hoher Lebensqualität. Die Nähe zu Alster, Elbe sowie Nord- und Ostsee machen das Lebensgefühl in der Hansestadt einzigartig. Sie ist auch eine über viele Jahrhunderte gewachsene Wirtschaftsmetropole. Viele Unternehmen in der Hafenstadt sind schon lange europa- und weltweit gut vernetzt. Darauf bauen in den vergangenen Jahren vermehrt internationale Player aus der Kreativ- und Digital-Wirtschaft auf. Diese Faktoren machen Hamburg weiterhin attraktiv – das Statistische Landesamt prognostiziert bis 2025 einen Anstieg der Einwohnerzahl auf 1,94 Millionen Bürger.

Wohnimmobilien in Hamburg stellen eine stabile Investitionsmöglichkeit dar. Die Mietpreise steigen in der Hansestadt moderat aber stetig. In den vergangen fünf Jahren bis 2017 verteuerten sich die Mieten um rund 0,90 Euro/Quadratmeter oder 8,4 Prozent, was einer jährlichen Wachstumsrate von 1,6 Prozent entspricht. Einen überdurchschnittlichen Anstieg verzeichnet das Neubausegment. Hier steigen die Mieten 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,6 Prozent auf 13,70 Euro/Quadratmeter.

Die Kaufpreise für Wohnimmobilien in Hamburg bewegten sich im 2. Halbjahr 2017 seitwärts – Wohnungen wurden im Mittel für 4.230 Euro/Quadratmeter angeboten. Einer der Gründe dafür ist auch das gestiegene Neubauangebot. Ein überdurchschnittliches Wachstum verzeichnen die unteren Preissegmente bei Eigentumswohnungen in Bezirken wie Bergedorf und Harburg. Hamburg-Mitte, das teilweise auch über mittlere Lagequalitäten verfügt, kann ebenfalls gerade in diesen Lagen deutliche Preiszuwächse verzeichnen.

 

 

Bildrechte:

starke Wirtschaft, diverse Strukturen: Spiegel-Gebäude © Thomas Hampel