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Frankfurts neuer Hotspot

Wer einmal das Mainufer entlanggegangen ist, weiß: Frankfurt ist anders. Zwischen Hochhaus-Skyline und Fachwerkidylle verströmt es die Atmosphäre der wahren Finanzhauptstadt Europas – ein Titel, der sich ab nächstem Jahr weiter festigen könnte. Denn im Zuge des geplanten Austritts Großbritanniens aus der EU planen bereits die ersten Londoner Banken den Umzug ins deutsche „Mainhattan“. Und weil es spätestens dann in Frankfurt richtig eng werden könnte, wächst im Herzen der Stadt ein neuer internationaler Stadtteil mit passendem Namen heran – das Europaviertel.

Facettenreich und vital

Auf dem Gelände des ehemaligen Frankfurter Hauptgüterbahnhofs wird schon seit mehr als zehn Jahren unermüdlich gebaut. 2019 soll der Bau des neuen Quartiers weitgehend abgeschlossen sein. Dann werden mehr als 13.000 Menschen im Europaviertel arbeiten und wohnen. Erste „Pioniere“ haben den neuen Stadtteil bereits erobert: gastronomische Angebote, Schulen und Kitas sowie viele lokale Einkaufsmöglichkeiten füllen das Viertel mit Leben. Doch das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.

Die neuen Highlights: Skyline Plaza, Grand Tower, Europagarten

Wie ein Mosaik setzt sich das Viertel aus einzelnen Teilen zusammen. Mit dem Skyline Plaza eröffnete bereits 2013 eines der außergewöhnlichsten Shopping-Center Deutschlands – nicht nur aus architektonischer Sicht. Neben 170 Läden bietet es ein umfangreiches Spa- und Wellnessangebot auf einer eigenen Etage. Direkt gegenüber dem Center wächst mit dem Grand Tower zurzeit das mit 172 Metern höchste Wohnhochhaus Deutschlands. Auf der Terrasse in der 43. Etage werden die zukünftigen Bewohner einen spektakulären Blick über das gesamte Europaviertel genießen können. Doch auch die Natur kommt nicht zu kurz: Mit dem sechs Hektar großen Europagarten wird ein Ruheort entstehen, der zum Flanieren und Entspannen einlädt.

Für die Bildung ist auch gesorgt

Dass das Europaviertel auch zum Familienquartier werden soll, zeigt der aktuelle Architekturwettbewerb zur Gestaltung eines Schul- und Kita-Komplexes, für den sich mehr als 130 internationale Architekturbüros beworben haben. Das Stuttgarter Unternehmen „Dasch Zürn Architekten“ konnte die renommierte Jury aus Städteplanern und Pädagogen mit einem genauso ansprechenden wie effizienten Vorschlag überzeugen. Somit werden auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände auch für die jüngsten Anwohner die Weichen für die Zukunft gestellt.

Angebote wie diese wird Frankfurt bald brauchen, damit die Mitarbeiter der Banken ihre neue Umgebung nicht nur als Arbeitsplatz wahrnehmen, sondern sich mit ihren Familien in der Mainmetropole bald zu Hause fühlen. 

 

Bilder und Bildrechte:

Titel: Frankfurt © Zabel Property

01: Europaviertel © Roman Gerike

02: Unverbindliche Visualisierung des Grand Tower © Zabel Property