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Torstraße in Berlin-Mitte

Torstraße: Schmelztiegel für Kunst, Kulinarik und Kaufrausch

Die Gegend rund um die Torstraße in Berlin-Mitte lässt sich kaum mit Worten beschreiben: So vielfältig sind die Eindrücke, so herausfordernd die vielen Möglichkeiten. Hier gibt es alles, was Berlin als eine der buntesten und innovativsten Metropolen der Welt ausmacht: Eine wilde Mischung aus Kunst, Kultur und Kulinarik, belebten Plätzen und ruhigen Parks, Neubau- und Altbau, Shoppingmöglichkeiten und Startup-Büros.
Einst stand hier vom 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts die Berliner Zoll- und Akzisemauer. Die Mauer diente der Überwachung des Handels: An den Zolltoren wurde eine Verbrauchssteuer auf eingeführte Waren, die sogenannte Akzise erhoben. Diese Tore sind auch heute wieder namensgebend für die Straße – hieß die Hauptverkehrsachse doch von 1951 bis 1994 Wilhelm-Pieck-Straße nach dem ersten Präsidenten der DDR.
Wir haben die besten Spots rund um die Torstraße zusammengetragen:

Kulinarik

Kulinarisch wird es im Kiez rund um die Torstraße niemals langweilig. Diese Liste ließe sich unendlich erweitern, aber wir haben ganz subjektiv mal das zusammengetragen, was wir selbst ausprobiert und für gut befunden haben.

Da wäre z.B. Chicago Williams BBQ: Hier gibt’s herrlich saftige Spareribs, Pulled Pork, Beef Brisket und andere fleischige Köstlichkeiten direkt aus dem Smoker. Dazu die klassischen Beilagen wie Mac&Cheese oder Corn bread. Aber auch vegane Gerichte wie Egg Plant oder Blumenkohl sind hier zu haben. Hier kommen (nicht nur) Fleisch-Fans auf ihre Kosten. In dem kleinen Laden ist wenig Platz, deswegen ist reservieren sinnvoll.
Die besten Falafel in Mitte gibt’s bei Dada Falafel – herrlich frisches Gemüse, selbstgemachte würzige Saucen und natürlich Hummus und Falafel. Ein Traum aus 1001-Nacht!
Gleich neben Dada Falafel befindet sich die Pho-Noodlebar. Hier gibt’s die vietnamesische Nudelsuppe, aber auch Dumplings oder Curries. Gerade an schmuddeligen Herbsttagen, wenn man sich mal so richtig von Innen durchwärmen lassen möchte, genau das Richtige.
Extravagantes Sushi gibt’s bei DUDU direkt am Rosenthaler Platz – allein für’s Auge schon eine besondere Wohltat, aber auch geschmacklich ganz vorne mit dabei. Auch andere Speisen wie der gegrillte Lachs oder das Hokkaido Curry sind sehr empfehlenswert. Eine äußerst gelungene Mischung aus vietnamesischer Küche mit Einflüssen aus Japan und Lateinamerika.
Tapas gibt es nur in Spanien? Nicht so im Transit, wo es thailändische und indonesische Kleinigkeiten gibt. Hier wird ganz einfach auf einem Zettel angekreuzt, was man gerne essen möchte. Allein die Namen der Gerichte machen schon Spaß: Duck in Pyjamas, Bali Baby, Ding Dang Dong,… Hier wird’s kulinarisch sicher nicht langweilig.
Wer die russische Küche entdecken möchte, dem sei das Restaurant Gorki Park ans Herz gelegt: Das 70er Jahre Interieur schafft ein ganz besonderes Ambiente und die Wodka-Auswahl ist selbstverständlich sehr gut. Aber auch die Speisen sind toll, ganz egal ob Pelmeni, Blini oder Boeuf Stroganoff.
Wem lieber nach Kaffeetrinken zumute ist, sollte unbedingt The Barn ausprobieren. Aber Achtung: Hipster-Alarm!

Clubs und Bars

Wer Ausgehen möchte, muss in der Torstraße nicht weit laufen. Auch wenn das derzeit aufgrund der aktuellen Situation nur begrenzt möglich ist, so kommen doch hoffentlich bald wieder bessere Zeiten.

Kult ist in jedem Fall die Bravo Bar – hier wird auf engstem Raum zu Hits aus den 90er und 200ern getanzt. Spaß und jede Menge nette Bekanntschaften sind garantiert.
In der Kitty Cheng Bar geht es dagegen etwas glamouröser zu – zu R’n’B-Musik und guten Cocktails kann man hier sogar auf den einen oder anderen Prominenten stoßen.
Craft-Beer-Fans können im Mikkeller feinstes Craftbeer aus Kopenhagen in ungezwungener Atmosphäre genießen.
Wer Live-Musik und Retro-Flair mag, ist im Haus am See genau richtig. Hier lässt sich das urbane Flair Berlins bestens aufsaugen.
Ausgefallene Cocktails am schwarzen Art déco-Dresen kann man in der Bonbon-Bar genießen – eine klassische Bar im gehobenen Ambiente, genau das richtige für einen gediegenen Feierabend-Drink.
Wer's ganz klassisch mag, schaut mal in der Neuen Odessa Bar vorbei.

Shopping

Fashion shoppen abseits des Mainstreams – das geht in Mitte nirgends so gut wie in der Torstraße.

Erwähnenswert ist hier in jedem Fall The Store x Soho House: Hier gibt es Mode beispielsweise von Issey Miyake, Jil Sander oder Balenciaga.
Der Soto Store ist nicht nur für seine Mode, sondern auch für legendäre Straßenparties bekannt. Hier wird (Mann) sicher fündig.
Vintage-Brille gibt es im Lunettes – ein Mekka für Brillen-Nerds oder die, die es noch werden möchten.
Second-Hand-Shopping vom feinsten ist Pauls Boutique Chapter Mitte möglich: Hier lässt sich bestimmt das ein oder andere seltene Designer-Stück finden.
Wer die Farbe schwarz liebt, der ist bei DSTM richtig – das Label bietet äußert geschmackvolle Bodywear und Lingerie an.
Oder ihr schaut mal bei dem sehr bekannten Label lala Berlin rein.

Kunst

Wer nach so viel Kulinarik, Barhopping und Shopping noch Kraft hat, kann sich in der Gegend rund um die Torstraße auch der Kunst widmen.

Da gibt es zum einen die Galerie Neu, die bekannte zeitgenössische Künstler wie Kai Althoff, Cosima von Bonin, Tom Burr oder Merlin Carpenter vertritt.
Zum anderen gibt es die Galerie Neugerriemschneider, wo kürzlich Olafur Eliasson ausstellte, der eindrucksvoll an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften und Kunst arbeitet.
Außerdem erwähnenswert ist der Magazin- und Buchladen do you read me?!, der das Beste aus Kunst, Architektur, Design, Fashion und Lifestyle anbietet.
In jedem Fall ist die Gegend rund um die Torstraße und den Rosenthaler Platz bei keinem berlinweitem Kunst-Event wie der Art Week oder dem Gallery Weekend mehr wegzudenken.

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