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Steglitz

Steglitz – der Name des Stadtteils klingt nicht nur mondän, er ist es auch. Die Schlossstraße ist eine der umsatzstärksten und größten Shopping-Meilen Berlins. Allein zwei Shopping-Center locken Einkaufsbegeisterte in den südwestlichen Ortsteil, dessen Name sich vom Vogel Stieglitz ableitet.

Auch genügend kulturelle Angebote sind im ehemals größten Dorf Preußens zu finden. Ein Besuch im Titania-Palast – ein Kino aus dem Jahre 1928 –  lohnt sich nicht nur wegen der Filmauswahl, sondern auch wegen der Architektur des Gebäudes. Die Fassade wurde von den Architekten Schöffler, Schlönbach & Jacobi im Stil der neuen Sachlichkeit gestaltet. Die völlig schmucklose Fassade war damals eine kleine Sensation. Ein 30 Meter hoher Beleuchtungsturm macht den Austragungsort der ersten internationalen Filmfestspiele Berlins noch heute von Weitem sichtbar. Im traditionsreichen Schlosspark-Theater, wo einst Hildegard Knef und Klaus Kinski auftraten und das heute von Dieter Hallervorden geleitet wird, dürften Kultur-Fans ebenfalls auf ihre Kosten kommen.

Für Architekturinteressierte lohnen sich auch das Rathaus Steglitz, das Gutshaus Steglitz, die Galerie Schwartzsche Villa, die Rosenkranz-Basilika, der Bierpinsel und der Steglitzer Kreisel, ein 28-stöckiges Hochhaus, das derzeit in Form des ÜBerlins zu neuem Leben erweckt wird.  Steglitz ist zudem ein grüner Bezirk: Ob fleischfressende Pflanzen, Orchideen oder Würgefeigen – der Botanische Garten beeindruckt ganz in der Nähe mit über 20.000 Pflanzenarten. Sogar Hochzeiten sind im Botanischen Garten möglich. Auch im Stadtpark und auf der Goebenwiese geht es in Steglitz grün und ruhig zu.

Wer genug hat von Shopping, Kultur und Architektur und einfach nur etwas Gutes essen möchte, der wird in Steglitz vor allem in den Seitenstraßen der Schlossstraße fündig: Koreanisch, neue deutsche Küche mit saisonalen Zutaten, tunesisch oder einfach ein nettes Café mit hausgemachten Kuchen – hungrig muss in Steglitz niemand bleiben.

Steglitz liefert in jeder Hinsicht den optimalen Kompromiss: Urbanes Großstadtflair trifft grüne Idylle, Konsum trifft Kultur, Zentralität trifft dörfliche Atmosphäre. Wem das noch nicht genug ist, der kann den Stadtteil auch schnell hinter sich lassen: Zum Kurfürstendamm sind es nur 10 Minuten mit der U-Bahn und die Stadtautobahn bietet eine schnelle Anbindung an das Berliner Umland.