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Kultur pur

Wenn die Tage kürzer werden und die Blätter fallen, dann wartet die Berliner Kulturszene mit einigen ihrer Highlight auf. Und das im wörtlichen Sinne: Bereits seit zehn Jahren bringt das Festival of Light Licht in die dunkle Jahreszeit. Brandenburger Tor, Berliner Dom, Fernsehturm, Oberbaumbrücke und Tempodrom sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die Berlinern und Touristen vom 9. bis zum 18. Oktober in einem ganz anderen Licht erscheinen. Um die erleuchtete Stadt zu bestaunen, lohnt sich eine Stadtrundfahrt per Bus, Schiff, Trabi, Rikscha oder Kutsche. Die meisten Touren bauen Fotostopps ein, damit Hobbyfotografen an schöne Schnappschüsse kommen.

25 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT

Am 3. Oktober feiert Berlin den Tag der Deutschen Einheit. Zum 25. Jahrestag gibt es aber nicht nur das traditionelle Straßenfest rund um das Brandenburger Tor.

Im Deutschen Historische Museum läuft passend dazu die Ausstellung „Alltag Einheit - Portrait einer Übergangsgesellschaft". Sie thematisiert noch bis zum 3. Januar 2016 die Erfahrungen der Menschen in beiden Teilen Deutschlands mit der Einigung. Am 3. und 4. Oktober steigt ein großes Museumsfest: Los geht es am 3. Oktober mit Vorträgen und Diskussionen. Spezielle Führungen für Kinder machen das Fest auch für Familien interessant. Um die Erinnerung an die Teilung Berlins aufzufrischen, lohnt sich auch ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer.

FESTIVALS MIT TANZ UND MUSIK

Am 3. Oktober feiert Berlin den Tag der Deutschen Einheit. Zum 25. Jahrestag gibt es aber nicht nur das traditionelle Straßenfest rund um das Brandenburger Tor. Im Deutschen Historische Museum läuft passend dazu die Ausstellung „Alltag Einheit - Portrait einer Übergangsgesellschaft". Sie thematisiert noch bis zum 3. Januar 2016 die Erfahrungen der Menschen in beiden Teilen Deutschlands mit der Einigung. Am 3. und 4. Oktober steigt ein großes Museumsfest: Los geht es am 3. Oktober mit Vorträgen und Diskussionen. Spezielle Führungen für Kinder machen das Fest auch für Familien interessant. Um die Erinnerung an die Teilung Berlins aufzufrischen, lohnt sich auch ein Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer.

KONZERTHIGHLIGHTS VON MADONNA BIS HEINO

Gleich mehrere musikalische Jubiläen für ganz unterschiedliche Geschmäcker erwarten die Berliner und ihre Gäste: Am 23. Oktober feiert Heino 50 Jahre Schlagerkarriere im Huxley's Neue Welt. Die Rocker von Motörhead stehen seit 40 Jahren auf der Bühne und zelebrierend das am 27. November mit neuem Album und Live-Auftritt in der Max-Schmeling-Halle.

Fast genauso lange im Geschäft ist Madonna. Sie beehrt Berlin am 11. November in der Mercedes-Benz-Arena, der früheren O2-World. Ende September sind sage und schreibe vier Abende hinter einander die Herren von U2 am gleichen Ort zu Gast.

 

MAL WIEDER INS MUSEUM?

Ruhiger, aber nicht weniger spannend geht es in den Berliner Museen zu. Der Martin-Gropius-Bau zeigt seit dem 11. September „Von Hockney bis Holbein. Die Sammlung Würth in Berlin". 400 der insgesamt 16.800 umfassenden Werke sind in dem einstigen Berliner Kunstgewerbemuseum zu sehen. Mit dabei sind Exponate von der klassischen Moderne über das Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Januar 2016 zu sehen. Ebenso spannend klingt das Werk der Gesellschaftsfotografin Germaine Krull (1897-1985). Sie wurde mit einer Fotoreportage über Pariser Clochards und als Fotoreporterin in Indochina berühmt. Eine Retrospektive zeigt der Martin-Gropius-Bau ab dem 15. Oktober.

MADE IN BERLIN

Die Berlinische Galerie, die sich traditionell mit dem Wirken Berliner Künstler auseinandersetzt, wird ab dem 20. November die Ausstellung „Max Beckmann und Berlin" zum Besuchermagnet. Als Maler und Bildhauer arbeitete der Künstler im Stile des Expressionismus und der neuen Sachlichkeit. Das frisch renovierte Museum zeigt eine umfangreiche Ausstellung über Beckmanns Werdegang und sein Verhältnis zur Stadt Berlin. Seit Mitte September wird in der Berlinischen Galerie eine sehenswerte Installation zum Thema „Museum" ausgestellt. „The Dialogic City: Berlin wird Berlin" ist 40 Meter lang und zehn Meter hoch und stammt von den Architekten Arno Brandlhuber, Florian Hertweck und Thomas Mayfried.

 

GROSSER BESUCH

An Zuzügler und Touristen ist Berlin ja inzwischen gewöhnt. Immerhin wählen rund 50.000 Menschen pro Jahr die deutsche Hauptstadt als ihre neue Heimat. Im Juli durfte die Stadt allerdings einen ganz besonderen Neuankömmlings begrüßen: Aus Amerika kamen die Kisten mit „Tristans" Knochen im Museum für Naturkunde an. Nun wird das zwölf Meter lange Skelett von Forschern zusammengesetzt. Ab Dezember bekommen es dann auch die Besucher zu Gesicht. Es ist das einzige Exemplar in Europa und das weltweit am besten erhaltene dazu. Wenn das kein Grund ist, sich auf den Winter zu freuen.

 

Bilder und Bildrechte:
01 Deutsches Historisches Museum, Foto: © visitBerlin, Foto- Günter Steffen
02 Charles Lloyd spielt auf dem Jazzfest Berlin, Foto: Dorothy Darr
03 Die Mercedes Benz Arena wartet mit einigen Konzerthighlights auf
04 Installation „The Dialogic City" von Arno Brandlhuber, Foto: © The Dialogic City