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Gründerzeit in Berlin – Start-ups schaffen immer mehr Jobs

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Berlin hat sich zu einem innovativen Medien- und Technik-Hotspot entwickelt. Die Start-up-Szene der Hauptstadt blüht wie keine andere in Deutschland. Für junge Unternehmensgründer bietet Berlin genau den richtigen Mix aus Inspiration, Kreativität und Netzwerk. Hinzu kommt: Im Vergleich zu anderen Start-up-Metropolen wie beispielsweise London oder Tel Aviv sind die Mieten und Lebenshaltungskosten in Berlin noch immer vergleichsweise niedrig. Wie begehrt die deutsche Hauptstadt unter Start-up-Gründern ist, zeigt der Deutsche Startup Monitor 2015, der vom Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und KMPG veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden insgesamt mehr als 1.000 Start-ups in ganz Deutschland befragt. Das Ergebnis: Berlin ist nach wie vor das größte Entrepreneurship-Ökosystem in Deutschland. Knapp ein Drittel der befragten Start-ups hat seinen Sitz in der Bundeshauptstadt.

BERLINER START-UPS BESCHÄFTIGEN DIE MEISTEN MITARBEITER

Die Jungunternehmen erweisen sich mittlerweile als wahre Jobmotoren - und scheinen vor allem in Berlin die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum vorzufinden. Im vergangenen Jahr beschäftigten Berliner Start-ups im Durchschnitt jeweils rund 25,2 Mitarbeiter. Ein Jahr zuvor lag der Wert bei 23,2 Beschäftigten. Damit ist Berlin bundesweit einsame Spitze. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt beschäftigten deutsche Start-ups im vergangenen Jahr 15,2 Mitarbeiter - ein Anstieg von durchschnittlich rund 0,7 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr. 
Der positive Entwicklungstrend bei den Mitarbeiterzahlen soll laut der Studie auch in diesem Jahr anhalten: Nahezu alle Gründer (93,9 Prozent) gaben an, dass sie 2016 neue Mitarbeiter einstellen wollen. Auf dem ersten Platz rangiert auch hier Berlin. Die Start-ups der Hauptstadt beabsichtigen, bis Jahresende durchschnittlich knapp 12 neue Stellen pro Unternehmen zu schaffen. Auf Platz zwei folgen Hamburg und München mit einem geplanten Stellenzuwachs von jeweils rund 10 Stellen.

START-UP-BOOM HÄLT WEITER AN

Angesichts der vielversprechenden Entwicklungsaussichten ist auch die Stimmungslage unter den Start-ups positiv: Rund 89 Prozent von ihnen sind mit ihrer Situation entweder zufrieden oder schätzen sie sogar als „gut" ein. Auch was das Marktumfeld betriff, fällt der Blick in die Zukunft positiv aus: Rund 76 Prozent der befragten Jungunternehmen gehen davon aus, dass sich das Geschäftsklima in den kommenden sechs Monaten noch günstiger entwickeln wird als bisher. Dementsprechend rosig sind auch die Zukunftsaussichten für Berlin als Investitionsstandort: An dem Image der Hauptstadt als Top-Metropole für Gründer dürfte sich auch künftig nichts ändern.