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Berliner Hochschulen rücken an die Weltspitze

Hoch im Kurs bei internationalen Studenten

Die Berliner Hochschulen pflegen ein ausgeprägtes internationales Profil. Sie gelten als Magnet für die besten Studenten aus aller Welt – nahezu jeder fünfte, der an den staatlichen Universitäten eingeschrieben ist, besitzt einen internationalen Hintergrund. Im Unterschied zu Oxford oder Harvard gibt es jedoch einen großen Unterschied: In der Bundeshauptstadt fallen an öffentlichen Hochschulen keine Studiengebühren an. Eine exzellente Ausbildung bekommt man hier fast zum Nulltarif. Zudem ist die Studierendenmobilität in Berlin erstklassig: Allein die größte Universität der Stadt, die Humboldt-Universität, unterhält Austauschverträge mit mehr als 400 Partnerhochschulen weltweit. Über die Programme ERASMUS+ und ERASMUS Mundus können zahlreiche internationale Studenten einen Abschnitt ihres Studiums an den Berliner Universitäten verbringen. Damit werden sie Teil einer traditionsreichen Geschichte: Bereits 1810 nahm die Humboldt-Universität den Lehrbetrieb auf und verfolgte als erste moderne Universität der Welt das damals bahnbrechende Prinzip der Einheit von Lehre und Forschung. Seither haben mehr als 40 Nobelpreisträger an den Berliner Universitäten geforscht und gelehrt, darunter Albert Einstein, Max Planck und Fritz Haber.

Internationale Top-Platzierungen für Berliner Universitäten

Dass es sich in der Hauptstadt sehr gut studieren lässt, schlägt sich auch in der Reputation der Universitäten nieder. Jedes Jahr kürt das einflussreiche Londoner Hochschulmagazin Times Higher Education die besten Universitäten weltweit. Das Ranking zeigt: Berlin ist auch im Bildungssektor Innovationsmotor in Europa. Berlins größte Universitäten, die Humboldt-Universität und die Freie Universität, belegten im internationalen Wettbewerb erstklassige Plätze. Die Studie untersuchte nicht nur Kriterien wie die Qualität von Lehre und Forschung, sondern auch das internationale Ansehen und die Häufigkeit, mit der die Publikationen der Universitäten weltweit zitiert werden. Von öffentlicher Seite gibt es ebenfalls immer wieder Auszeichnungen: Zusammen mit der Technischen Universität hat Berlin gleich drei große Universitäten, die mit ihren wegweisenden Zukunftskonzepten im Bereich Lehre und Spitzenforschung das staatliche Exzellenzsiegel erhalten haben, mit dem in Deutschland die besten Studiengänge ausgezeichnet werden. Ferner trägt das vielfältige Hochschulangebot im privaten Sektor dazu bei, dass in Berlin jeder genau das Studienprogramm findet, das zu ihm passt.

Abseits der Uni pulsiert das Leben

Das Studentenleben jenseits der Universitäten kann sich in Berlin sehen lassen: Verbindet man mit anderen Eliteuniversitäten wie Oxford oder Cambridge eher angestaubte Kleinstadt-Atmosphäre, so ist Berlin für seine Partyszene weltbekannt. Nach der Vorlesung trifft man sich im Klunkerkranich über den Dächern Neuköllns oder im Club der Visionäre direkt am Spreeufer. Oder man sieht sich die Vorstellung bei einer der unzähligen örtlichen Theaterbühnen an. Die meisten Hochschulen liegen zentral in den Hotspots der Stadt. Dabei gibt es viel mehr zu entdecken als nur das weltbekannte Berghain oder das seit den Neunzigerjahren angesagte Tresor. Jeder Kiez hat seine besonderen Bars und Nachtclubs, in denen die Studenten die Nacht zum Tag machen.